Weiß-Ferdl-Umweltschule
Von links: Rainer Langseder (Schulleiter), Martin Huber und Simon Heidl (beide Klasse 9M2) und Josef Vollath (Lehrer und Umweltbeauftragter)

Weiß-Ferdl-Umweltschule

Bereits zum zweiten Jahr darf sich die Weiß-Ferdl Mittelschule Altötting nun Umweltschule nennen. Für das Schuljahr 2019/20 wurden die Aktionen sogar mit 3 Sternen bewertet. Schwerpunkte in diesem Zeitraum waren der „Klimaschutz“ und die „biologische Vielfalt in der Schulumgebung“. Da der Klimaschutz bereits im Klassenzimmer beginnt wurden Umweltscouts gebildet, die sich gezielt um Stromsparmaßnahmen, den Wasserverbrauch und gezieltes Lüften kümmern. Im Laufe des Jahres ordnete außerdem jede Klasse pro Woche einen Pausendienst ab. Aufgabe dieser Truppe war es, dass sie am Schulgelände den vereinzelt rumliegenden Müll sammelten und ordentlich sortiert dem Recycling zuführten. Im Bereich „Biologische Vielfalt“ ist unsere Schule „ein Juwel“, so der Schulleiter Rainer Langseder. Neben dem Klassiker, der seit sechs Jahren bestehenden Bienen-AG, gibt es einen eigenen Schulgarten, der Lebensraum für viele Insekten und Blühpflanzen bietet. Außerdem gibt es an unserer Schule auch einen Teich. Dieses Biotop bietet vielen Lebewesen eine Heimat. Im Rahmen des Werkunterrichts wurden zahlreiche Nistkästen und Insektenhotels angefertigt. Diese werden nach und nach am Schulgelände installiert. Rainer Langseder betont, dass in Zukunft vor allem das Thema „Nachhaltigkeit“ und „Regionalität“ verstärkt in den Schulalltag rücken muss. Ein erster Schritt in diese Richtung ist unser neuer Backofen, der es den Schülern ermöglichen wird, aus regionalen Produkten eigene Brote mit den eigenen Händen zu erzeugen.