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Auf den Spuren der Fugger

Vom 08. bis 09.05. fand eine Fortbildung für das Kollegium in Augsburg statt. Geplant und organisiert von Katharina Hofer und Stefanie Schleifer machten sich einige Lehrkräfte nach Unterrichtsende auf den Weg in die Stadt der Fugger.

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Neben dem gemeinsamen Austausch und verschiedenen Programmpunkten stand unter anderem eine Führung durch die berühmte Fuggerei auf dem Programm. Die Fuggerei gilt als die älteste bestehende Sozialsiedlung der Welt und wurde bereits im Jahr 1521 von Jakob Fugger gestiftet. Bis heute leben dort Menschen mit geringem Einkommen – zu einer symbolischen Jahresmiete von nur 88 Cent sowie drei täglichen Gebeten für die Stifterfamilie.

Während der Führung erhielten die Lehrkräfte spannende Einblicke in die Geschichte Augsburgs und das soziale Engagement der Fuggerfamilie. Besonders beeindruckend waren die gut erhaltenen historischen Häuser, die kleinen Gassen innerhalb der Siedlung sowie die Verbindung von Geschichte, sozialer Verantwortung und gelebter Gemeinschaft, die bis heute spürbar ist.

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Bevor wir am 09. Mai die Heimfahrt antraten, besuchten wir außerdem die Europaveranstaltung auf dem Rathausplatz in Augsburg. Am Stand der Europapartei wurden die Besucherinnen und Besucher gefragt: „Wenn Sie einen Wunsch für Europa frei hätten, welcher wäre das?“

Unsere Antwort lautete: „Schulen ohne Rassismus“, ein Anliegen, das uns als Schule besonders wichtig ist. Gerade durch das große Engagement zweier Schülerinnen aus der Klasse 8M wird dieses Thema an unserer Schule immer wieder sichtbar gemacht und aktiv unterstützt. Ihr Einsatz für ein respektvolles und tolerantes Miteinander zeigt, wie wichtig Demokratie, Vielfalt und gegenseitige Wertschätzung im Schulalltag sind.

Mit vielen neuen Eindrücken, interessanten Gesprächen und schönen gemeinsamen Momenten traten wir schließlich die Heimreise an.